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Geheime Corona-Protokolle - das steckt hinter der Krise

Gregor Ilg
|
Schönes Leben
|
27.4.2020

Ich habe in den letzten Wochen in den sozialen Medien sehr viel über Corona, Pandemien, Statistik und Volkswirtschaft gelernt. Am interessantesten sind da natürlich die inoffiziellen Aussagen unseren Politiker. Es ist nicht ganz so einfach, da ranzukommen. Aber ich kenne jemanden, der eine Schwester hat, die schonmal von jemandem gehört hat, der dabei war, als die politische Elite den perfiden Plan zur COmpletten ReOrganisation von Nahezu Allem kurz Corona geschmiedet hat. Hier ein wortwörtliches Gedankenprotokoll vom Januar 2020:


A: Markus, Jens. 
M, J: Ja, Chefin!
A: Wir müssen was machen. Unsere Umfragewerte sinken. Das kann so nicht weitergehen. 
J: Tatsächlich. Ich dachte eigentlich, ich mache einen richtig guten Job hier.
A: Ähm, ja. Also habt ihr schon von Corona gehört?
M: Ja, selbstverständlich. Allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir ein gutes bayrisches Hefeweizen allemal lieber ist als diese mexikanisch Plörre.
A: Davon rede ich nicht.
J: Darf ich, darf ich?
A: Ja, Jens.
J: Das ist diese komische Grippe aus Japan, richtig?
A: China. Aber ja, die meine ich. Mein guter Freund Bill hat das Virus in einem Labor entwickelt und dann in eine Fledermaus übertragen und in Wuhan auf einem Spezialitätenmarkt ausgesetzt,
J: Genial…. Aber wozu?
A: Ja, so genau kann man das nicht wissen. Vielleicht war er beleidigt, weil sein TED Talk zu Pandemien vor fünf Jahren nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen hat wie das letzte Windows Update? Und da wollte er ein Exempel statuieren. Oder er hat mit seinen Charity-Einrichtungen schon zu viel Erfolg und brauchte jetzt irgendeine neue Beschäftigung. Vielleicht macht es ihm Spaß Impfstoffe zu entwickeln. Aber wer weiß das schon. Bill ist da manchmal etwas eigenartig.   
J: Wer ist TED?
M: Vielleicht will er noch reicher werden?
A: Quatsch Markus. Der hat soviel Geld. Das könnten selbst wir als BRD GmbH im Leben nicht komplett ausgeben. Selbst wenn wir die Annegret mitmachen lassen. 
M: Aber hätte er das mit dem Forschungszeug nicht einfacher haben können? Es gibt ja genügend andere Krankheiten, bei denen noch Impfstoffe fehlen. Da braucht man ja nicht unbedingt was Neues zu entwickeln. Das scheint mir doch ein bisschen riskant. Und was ist, wenn dann jemand anderes den Impfstoff schneller findet als er?
A: Das wird nicht passieren. Die meisten Forschungseinrichtungen nutzen Windows-Rechner. Ihr wisst, was ich meine.
*J und M lachen wissend*
A: Wie auch immer. Das ist unsere Chance. Wenn wir es geschickt anstellen, können wir uns diese Grippe richtig zu nutze machen. Also ich brauche Ideen!
J: Ich, ich! Also, was immer gut ankommt, glaube ich, ist übertriebene Panikmache. Ich kenne jetzt zwar nicht direkt Beispiele, aber ich bin überzeugt davon, dass Politiker beliebter werden, je mehr Panik sie machen,
A: Gut. Das gefällt mir. Arbeite da bitte dran. Allerdings brauchst du professionelle Unterstützung. Alleine kriegst du das niemals hin. Dir glaubt ja keiner. Schau mal, ob du da jemanden an Bord holen kannst.
J: Wird sofort erledigt. *Jens verlässt den Raum*
A: Was sagst du Markus?
M: Hmm. Nicht so einfach. Mir ist jetzt beliebt sein nicht so wichtig. Meine Umfragewerte sind super. Aber ich würde gerne so richtig meine Macht ausspielen. Also irgendwie zeigen, dass ich hier der Boss bin. Ich denke an sowas Richtung Ausgangssperren oder so. Das wollte ich schon immer mal machen. 
A: Mir gefällt wie du denkst. Aber wenn die Leute nicht rausgehen können, dann kriegen unsere ganzen hochgeschätzten Lobbyisten ein Problem. Dann fährt ja niemand mehr Auto. Und die Konzerne müssten vielleicht auf billige Arbeitskräfte verzichten. Und wer kauft dann noch den ganzen Plunder, den die loswerden wollen. 
M: Ja, aber Angie… Ausgangsbeschränkungen! Wie das schon klingt. Denk doch mal drüber nach.
A: Ja, ja. Ich verstehe, was du sagst. Aber müssten wir dann nicht auch die Grenzen dicht machen?
M: Das ist ja das beste daran. 
A: Was ist mit unseren Handelsbeziehungen? Wir haben doch gerade erst die Globalisierung richtig gut vorangetrieben. Billige Arbeitskräfte in Südostasien. Das ganze Konzept, für das wir so lange gearbeitet haben. Das wäre doch dann alles für die Katz. Und spielen wir dann nicht den Grünen in die Hände, wenn plötzlich keine Flugzeuge mehr fliegen und das ganze CO2 eingespart wird. Obwohl wir immer gesagt haben, das geht nicht.
M: Da müssen wir einfach größer denken. Wir haben uns die Fakten doch schon immer so hingedreht, wie wir sie brauchen. Die einzigen, die das mitkriegen, sind doch die paar außergewöhnlich schlauen Youtuber, die ständig unsere Pläne anhand der geheimen Zeichen entschlüsseln, die wir blöderweise immer mitliefern…
A: Sollte sich da nicht der Andi drum kümmern?
M: Ja, aber du weißt ja, wie er ist. Braucht immer ein bisschen. Aber das mit der Maut hat er dann ja auch ganz gut hingekriegt. Wie auch immer. Bis auf die paar richtig Cleveren da draußen, die uns leider immer wieder auf die Spur kommen, hat das doch bisher auch sonst keinen gestört. Du weißt doch, dass wirklich niemand das überprüft, was wir sagen und beschließen. Wir müssen uns doch vor niemandem verantworten. Bei der Gelegenheit, erinnere mich bitte daran, dass wir demnächst dann mal diese nervige Meinungsfreiheit abschaffen. Die geht mir so auf die Nerven. Es gibt zum Glück ja ein paar Trottel da draußen, die uns die Arbeit abnehmen und behaupten, die wäre schon weg. Aber da müssen wir dringend mal nachziehen. Wo war ich stehengeblieben?
A: Wir müssen uns darüber bewusst sein, dass viele Leute nicht so glücklich sein werden. Also unsere Freunde aus der Wirtschaft müssen wir da ganz besonders abholen, damit die die Füße still halten. Du weißt, Markus. Hauptsache wir retten die Autoindustrie. Dann ist alles in Butter. Familienpolitik ist ja zum Glück nicht so unser Kernthema. Ich denke, da wird von uns nicht viel erwartet. Aber wenn wir die Schulen dicht machen, wird es mit der Gleichschaltung schwierig. Was ist, wenn die dann alle plötzlich anfangen selber zu denken? 
M: Ich habe eine grandiose Idee. Wir spritzen einfach allen ein Serum, dass verhindert, dass die selber denken. Wir nennen das Impfstoff. Das ist doch perfekt. 
A: Da habe ich auch schon drüber nachgedacht. Aber ich als Wissenschaftlerin muss dir sagen, dass es so ein Serum leider nicht gibt, Markus.
M: Angie, Angie. Ich habe Kontakte. Vertrau mir! 
A: Ich mach ja viel mit, aber das scheint selbst mir zu weit hergeholt. 
M: Angie. Ausgangssperre und bessere Umfragewerte. Ist es das nicht wert? Da müssen wir mal was riskieren.
A: Ja, gut da ist was dran. Was mich noch beschäftigt ist dieses vermaledeite Problem mit den Grundrechten. Wir wollten die ja schon ein paar mal abschaffen. Du weißt, das würde unsere Regierungsarbeit so viel einfacher machen. Aber da gibt es immer wieder ein paar, die sich wehren. Die werden ja jetzt nicht einfach ruhig sein. 
M: Ach quatsch. Weiß doch kein Mensch, was Grundrechte sind. Ich halte unsere Bevölkerung nicht für so besonders schlau. Ich gehe fest davon aus, dass die alle ganz brav zu Hause bleiben und unsere Entscheidungen nicht hinterfragen. Das machen die doch sonst auch nicht. 
A: Markus, du darfst nicht vergessen, dass wir hier von ganz Deutschland reden. Nicht nur von Bayern.
M: Du hast recht. Vielleicht müssten wir das doch noch ein bisschen greifbarer machen. Verbildlichen.
A: Ich bin ganz Ohr.
M: Wie wäre es, wenn wir einfach ganz deutlich zeigen, wie gefährlich das Virus ist.
A: Aber das Virus ist doch gar nicht gefährlich.
M: Ja, aber das wissen die Leute ja nicht. Wir müssten einfach nur Fernsehbilder von ein paar Orten auf der ganzen Welt zeigen, wo Leute in Krankenhäusern überfordert sind und wo Menschen zu Hause bleiben und das ganz toll finden.
A: Sehr gute Idee. Aber wo kriegen wir die her?
M: Lass mich mal machen. Ich fahr nächste Woche zum Skifahren nach Ischgl. Da treffe ich ein paar alte Freunde aus Bergamo und New York. Ich denke, da lässt sich was arrangieren. 
A: Ok. Ich verlass mich auf dich. *die Tür geht auf* Oh Jens. Das ging ausnahmsweise ja mal richtig schnell. Wer ist der Lockenkopf da neben dir?
J: Leute, darf ich vorstellen. Das ist der Christian. Den habe ich in Berlin in einem berühmten Krankenhaus gefunden.
C: Hallo.
A: Hallo Christian. Kannst du uns helfen? 
C: Aähm, also ich weiß nicht. Ich bin ja nur Wissenschaftler.
A: Also wir bräuchten eine richtig schlimme Pandemie, Allerdings nicht so schlimm, dass wirklich viele Leute sterben. Aber so schlimm, dass die Leute alles machen, was wir wollen.
C: Ich bin nicht sicher, ob das jetzt so genau in meine Jobbeschreibung fällt. Ich erzähle ja nur, was passiert. Ich erfinde ja keine Viren oder so.
A: Ja, das ist doch perfekt. Du solltest es halt nur so erzählen, dass die Leute genügend Angst haben, dass sie nicht so genau hinschauen, was wir machen.
J: Chrissi, bitte vergiss nicht vor wem du hier stehst. Da sollte dir deine Jobbeschreibung vielleicht mal egal sein.
C: Aber wenn das rauskommt, dass ich hier sinnlos Panik gemacht habe, dann ist doch meine Karriere im Eimer. Und was ist mit meinem Berufsethos?
A: Ja, aber du musst ja auch an deinen Arbeitgeber denken. Wer finanziert denn deine tolle Forschung?
C: Also das sind zum Teil Spenden, Stiftungen, die deutsche Forschungsgesellschaft, Kooperationen mit der Industrie…
A: Aber wer zahlt den größten Anteil.
C: Ihr?
A: Na also.  
C: Das heißt, ihr würdet uns sonst die Gelder kürzen?
J: Ja, nein. Das haben wir so nicht gesagt. Und das geht ja auch gar nicht so einfach. Das müssten wir ja mit unseren Koalitionspartnern *hüstel* abstimmen und das würde ja auch in der Öffentlichkeit Kritik geben und so. Also das wäre PR-mäßig jetzt nicht so einfach…
A: Klappe, Jens. Also, Christian? Was sagst du?
C: Na gut, ok. Aber ich mache nur mit, wenn ich meinen eigenen Podcast kriege. Ich wollte schon immer mal in der Öffentlichkeit stehen. Man hört ja Vieles über so Leute, die polarisieren und dann ganz viele Mails und Nachrichten bekommen. Und das muss ja unheimlich aufregend sein. Das würde mir schon gefallen.
A: Podcast, polarisierende Nachrichten. Ja das kriegen wir hin. Du müsstest dann halt den Kopf hinhalten, wenn der Plan schief geht.
C: Ja klar, kein Problem. Dafür bin ich Wissenschaftler geworden.
A: Perfekt. Markus, Jens! Noch irgendwelche Kommentare?
M: Wir müssten uns vielleicht noch etwas überlegen für den Fall, dass es doch Leute gibt, die die Ausgangssperre nicht so toll finden. 
A: Guter Punkt. Wir bräuchten ein paar Leute, die mit ein paar schlechten Argumenten so eine Pseudodiskussion führen, um die Leute ein bisschen abzulenken. Ich spreche mal mit Armin und dem Typen von den Liberalen. Der ist sich ja eigentlich für nichts zu schade.
J: Können wir den Plan nochmal durchgehen? Ich glaube, ich habe ihn noch nicht zu 100% verstanden.
A: Klappe, Jens. *Jens und Christian verlassen den Raum*
M: Du Angie. Du weißt aber schon, dass es ganz einfach ist, diese Grippe zu heilen, oder? Wenn die Leute das rauskriegen, fällt unser schöner Plan ins Wasser.
A: Klar weiß ich das. Hab heute schon meine zwei Liter Bleichmittel getrunken. Was glaubst, du warum ich so entspannt ohne Maske rumrenne. Aber erzähl es dem Jens nicht. Der kann sowas nicht für sich behalten. Ich werde jetzt noch ein paar andere Theorien in den “alternativen Medien” in Umlauf bringen. Das ist die beste Möglichkeit sicherzustellen, dass keiner rauskriegt, was wirklich los ist. Ich telefonier gleich mal mit Ken und Xavier.  


Hmm. Wenn ich mir das so durchlese, wirkt das plötzlich doch gar nicht mehr ganz so plausibel. Aber gut. Karl-Uwe fand das bei Facebook sehr überzeugend. Der hat das nicht nur geliked sondern sogar geteilt. Das will was heißen. Und der fährt ein großes Auto. Also ich denke, da wird was dran sein. Bitte schnell verbreiten. Die Öffentlichkeit muss das erfahren.

Quelle Foto: Foto von cottonbro von Pexels


Gregor Ilg
Jeden Tag die Welt verbessern. Zumindest für irgendjemanden. Zumindest ein bisschen. Blogger für eine zukunftsfähige Welt
Sehr interessant. Halt mich auf dem Laufenden!

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